Wieviele Besuche hatte deine Website wirklich?
ServerStory liest die Besuchsliste deines Webservers (der Computer, auf dem deine Website läuft) und zeigt dir, welche Seiten wie oft aufgerufen wurden und ungefähr, wie viele Besucher du hattest — auch die, die ein Tracking-Tool wegen Cookie-Banner oder Ad-Blocker verpasst. Du siehst:
- Seitenaufrufe — direkt vom Server gezählt
- Welche deiner Seiten am meisten besucht wurde
- Die Differenz zwischen den Seitenaufrufen auf deinem Server und denen laut Google Analytics
Warum du das brauchst? Weil du so eine zusätzliche Perspektive auf deinen Traffic bekommst und damit noch genauer beurteilen kannst, wie viele Sitzungen und Conversions du tatsächlich hattest.
Ich habe doch Google Analytics - wozu brauche ich dann die Server-Logs?
Es stimmt: Sowohl Google Analytics als auch deine Server-Logs messen deinen Traffic - aber auf komplett verschiedene Weise. Darum kann keines der beiden Tools "die Wahrheit" liefern. Wenn du mehr darüber erfahren willst, lies weiter.
Wieso kann Google Analytics Besucher zählen - aber mein Server nur schätzen?
Dein Server führt nur eine Liste: "Um 10:05 Uhr wurde Seite X von der IP Y angefragt." Ein Name oder eine Person steht da nicht dabei. Um daraus "Besucher" zu machen, müsste der Server raten, welche Anfragen zur selben Person gehören - und dafür hat er nur die IP-Adresse. Die ist aber unzuverlässig: Eine ganze Firma oder ein Mobilfunk-Anbieter teilt sich oft eine einzige IP, und dieselbe Person wechselt die IP, sobald sie von WLAN auf Handynetz springt.
Daraus folgt: 100 Aufrufe von derselben IP bedeuten nicht, dass eine Person deine Seite 100 mal aufgerufen hat. Ebenso wenig bedeuten 100 Aufrufe von derselben IP, dass 100 Personen deine Seite je ein Mal aufgerufen haben. Man kann es einfach nicht wissen.
Darum macht es Google Analytics anders: Es lädt ein kleines Programm direkt im Browser des Besuchers und hinterlegt dort ein unsichtbares Kennzeichen (ein Cookie). Kommt dieselbe Person wieder, erkennt Google sie an genau diesem Kennzeichen.
Diese Identität fehlt deinem Server komplett - deshalb kann er Besucher nur schätzen, Google sie aber scheinbar genau zählen.
Wann sieht Google Analytics mehr als dein Server?
Das kann vor allem dann passieren, wenn der Aufruf gar nicht erst bis zu deinem Webserver kommt - oder wenn Google Analytics dieselbe Person mehrfach als Besucher erkennt. Das passiert insbesondere in zwei Fällen:
- Cache oder CDN: Manche Websites speichern fertige Seiten zwischen, damit sie schneller laden. Dann bekommt der Besucher die Seite aus diesem Zwischenspeicher - und nicht direkt von deinem Webserver. In so einem Fall kann der Besuch in der Datei deines eigentlichen Webservers fehlen, obwohl Google Analytics ihn zählt.
- Eine Person, mehrfach gezählt: Wenn jemand Cookies löscht, den Browser wechselt oder ein zweites Gerät nutzt, kann Google Analytics dieselbe Person mehrfach als neuen Besucher zählen. Die Google-Besucherzahl kann dadurch höher wirken, als sie wirklich ist.
Und wann sieht dein Server mehr als Google Analytics?
Immer dann, wenn dein Webserver die Seite ausliefert, Google Analytics im Browser aber nicht zählen darf oder gar nicht erst startet. Das passiert konkret in zwei Fällen:
- Cookie-Banner abgelehnt: Wer "Ablehnen" klickt, wird von Google gar nicht erst gezählt. Dein Server hat ihn trotzdem gesehen.
- Ad-Blocker / Tracking-Schutz: Blockiert das Google-Programm, bevor es startet. In Deutschland betrifft das einen zweistelligen Prozentsatz der Besucher.
Diese Aufrufe tauchen in deinem Server-Log auf, aber nicht in Google Analytics. Genau diese Lücke macht ServerStory sichtbar.
Ja aber welche Zahl stimmt denn nun?
Keine - und beide. Sie messen einfach Unterschiedliches: Dein Server zählt jede Anfrage, die bei ihm ankommt (inklusive Bots, ohne gecachte Seiten). Google zählt jeden Browser, der das Tracking ausführt und erlaubt (ohne Ad-Blocker- und Banner-Verweigerer).
Dazwischen existiert eine Lücke. Und wenn du weißt, wo diese Lücke anfängt und wo sie aufhört, kannst du die Unschärfe deiner Ergebnisse besser einordnen.
Der eigentliche Wert steckt also nicht in einer der Zahlen, sondern im Unterschied: Wenn dein Server deutlich mehr echte Besucher zeigt als Google, misst du genau den Teil deines Traffics, den du in Google Analytics nie zu Gesicht bekommst.
ServerStory hat dir gezeigt, dass da mehr ist.
Dein eigener Server weiß Dinge über deine Kunden, die kein Cookie-Banner und kein Werbeblocker je wegnehmen kann. Trace5 zeigt dir, wie du das nutzt — ohne dass du dafür Entwickler oder ein Technik-Studium brauchst.
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